Helden

und Tatorte

Zara & Zoë

Le Grand Sud

Gut und Böse – weiß und schwarz – zurückhaltend und brutal – die gegensätzlichsten Eigenschaften – vereint in zwei Zwillingsschwestern.

Als Alexander Oetker die Idee kam, wusste er nicht, ob das funktionieren kann.
Aber dann bekamen Zara und Zoë Konturen, Ecken und Kanten – und die Spannung griff auf die Geschichte über, dass es eine wahre Freude war.

Zara & Zoë also. Zara, sieben Minuten älter, ist Profilerin bei Europol, in der Abteilung „Schwerste Kapitalverbrechen und Terrorismus“. Sie sieht Dinge, die kein anderer sieht. Doch sie kann keine Regeln brechen, keine Gesetze.

Als sie das im ersten Fall erkennt, sucht sie Zoë, um sie in die Ermittlungen einzubinden. Zoë. Die Jüngere. Die in der korsischen Mafia eine Hauptrolle spielt. Als Killerin, Patin, Schmugglerin. Reich, klug, skrupellos.

Doch will sich Zoë von der verhassten Schwester finden lassen.

Die beiden Schwestern verleihen der Reihe eine Rasanz und Spannung, die ihresgleichen sucht.

Die Zeit ist reif für weibliche Actionheldinnen – und hier sind sie.

Le Grand Sud

Die flirrende Hitze des Südens bildet den Rahmen für die spannenden Geschichten um Zara und Zoë.

Marseille, Nizza, die Provence. Dazu Ligurien in Italien. Und im zweiten Fall auch noch Tarifa und Melilla in Spanien und das nördliche Marokko.

Überall dort begibt sich die mörderische Jagd der beiden Schwestern. Brutale Rache, eingebettet in herrliche Landschaften, in Pinienwälder, an paradiesischen Buchten, in südfranzösischen Bistrots.

Mitfiebern und mitreisen.

Luc Verlain

Aquitaine

Als ich mir meinen Kommissar für die wunderbare Region Aquitaine rund um Bordeaux erdachte, hatte ich leidlich genug von den gescheiterten Figuren der Krimiwelt, besonders der Skandinavischen.

Diese am Leben gescheiterten Figuren – strafversetzt, Alkoholiker, geschieden. Ich wollte einen echten Franzosen erschaffen – Ein Bonvivant, der gerne isst, trinkt, die Frauen und das Leben liebt.

Und einen erfolgreichen Bullen eben. Leiter der 2. Pariser Mordkommission. Doch der besorgte Sohn lässt sich in die alte Heimat Bordeaux versetzen, als sein Vater, der Austernzüchter Alain, schwer erkrankt.

Zusammen mit seinem neuen Team rund um die interessante Anouk Filipetti ermittelt er fortan in spannenden und schwierigen Fällen, in der schönsten Region Frankreichs.

Das Aquitaine

Feiner weißer Sand, bis zum Horizont. Mit ganz viel Platz zwischen Düne und Meer. Und Sie sind ganz allein an diesem Ort, hören über Ihnen die Möwen, lauschen den Wellen und sehen den Himmel, der in diesem unendlichen Blau den Augenblick erfüllt.

„Willkommen“ und „Bienvenue“ im Aquitaine.

Denn solche Traumstrände gibt es genau hier.
Genauer gesagt ist es eigentlich ein einziger langer Sandstrand.

Über 200 Kilometer lang ist die Atlantikküste im Aquitaine, von der Mündung der Garonne im Norden bis hinunter ins Baskenland, kurz vor der spanischen Grenze.
Ein Paradies für Surfer und Meeresliebhaber – und ein Landstrich für Menschen, die sich den Elementen einmal ganz nahe fühlen wollen.
Hier gibt es die höchste Sanddüne Europas – 110 Meter hoch und fast drei Kilometer lang ist sie - ein Naturschauspiel mit einem atemberaubenden Ausblick über den Ozean.
Und überhaupt - was für Farben: Das Blau des Himmels, das blasse Türkis des Atlantiks, das tiefe endlose Grün der Seekiefernwälder – alles ist hier im Aquitaine intensiv und wunderschön.

Nur zwanzig Minuten von der Küste entfernt liegt die traditionsreichste Weinregion der – nun ja, in aller Bescheidenheit – ganzen Welt.

Château Margaux, Château Lynch-Bages, Château Lafite-Rothschild – das sind nur drei Namen – nein, es sind Legenden des Weinbaus – Grand-Cru-Weine aus dem Medoc, die Genießern das Herz höher schlagen lassen.
Das Medoc liegt hier im Aquitaine – genau wie die anderen großen Weinregionen des Bordeaux-Gebietes, Saint-Emilion und Pomerol etwa.
Südlich des Medoc liegt der Bassin d’Arcachon – eine riesige Bucht des Atlantiks und das Zentrum der französischen Austernzucht.
Hier werden tausende Tonnen der berühmten Meeresfrucht gezüchtet und geerntet – die erntefrischen Austern können in den kleinen Häfen der Region direkt verkostet werden. Nur mit etwas Weinessig, dunklem Brot mit Butter und einem Glas Muscadet aus der Region. Wie lecker.

Wer von Natur und Genuß genug hat, der kann sich im Aquitaine auch kulturell und urban voll entfalten – schließlich liegt genau in der Mitte der Region die Stadt Bordeaux.

Mit ihren Monumentalbauten, der gotischen Kathedrale und der Basilika, mit den vielen kleinen Kirchen im Stadtbild, den ausladenden Parks und belebten Plätzen – die Place des Quinconces ist einer der größten Plätze Europas. In der „vieille ville“, der Altstadt im Viertel Notre Dame läßt es sich meisterhaft shoppen, auch die besten Weinläden gibt es hier. Oberhalb des Hauptbahnhofs sitzen die Studenten auf der Place de la Victoire. Junge Familien flanieren am Wochenende an den Quais der Garonne entlang, wo der spritzende Wasserspiegel Miroir d’Eau noch das schüchterndste Kinderlachen hervorholt. Wow, was für ein Anblick.

Junior Police Officer Sofia Perikles

Zypern

Jung, hübsch und eine erfolgreiche Elitestudentin – Sofia Perikles bringt alles mit, für eine erfolgreiche Karriere im Innenministerium ihrer zypriotischen Heimat. Doch als sie nach Jahren in der Kälte Londons wieder auf ihrer Sonneninsel im Mittelmeer landet, findet sich die Diplomatentochter plötzlich als Opfer eines politischen Scharmützels wieder.
Und landet als Dorfpolizistin im allerletzten Kaff an der zypriotisch-türkischen Grenze.

Obwohl sie nie in ihrem Leben als Polizistin gearbeitet hat, findet sie sich schnell mitten in einem Mordfall wieder, der ihr das Äußerste abverlangt und sie selber in Lebensgefahr bringt.
Doch Sofia Perikles ist eben Zyperns beste Polizistin – sie weiß es nur noch nicht.

Die Sonneninsel Zypern

Wo finden sich antike Kultur, griechische Lebensart und naturbelassene Sandstrände zusammen und verbinden sich mit der Sonne der Levante, zwischen Israel, Ägypten, dem Libanon und der Türkei?

Na klar, auf Zypern. Eine Urlaubsinsel der besonderen Art – und schwer im Kommen bei den deutschsprachigen Touristen.

Doch es ist nicht nur Sonne und Strand. Zypern ist auch ein Politikum mit einer hochspannenden Geschichte. Schließlich ist Nikosia die letzte geteilte Hauptstadt der Welt. Im Süden die griechischen Zyprioten, im Norden die türkischen. Eine entmilitarisierte Zone teilt die Insel, bewacht von der UN. Gefährlich ist es an der Grenze zwar schon lange nicht mehr, aber die Ruinen und Einschusslöcher überall zeugen von einer jungen Geschichte, die Wunden hinterlassen hat.

Was für ein Ort für einen Krimi. Weil die spannenden Geschichten nicht ausgehen. Und zudem Landschaft und kulinarische Spezialitäten einen genialen Rahmen bilden. Und weil Alexander Oetker als halber Zypriot, glaubwürdig von seiner Insel erzählt.